---Stand: 25. November 2004 ---Völker von Mittelerde: Die OstlingeSagathRMSS: Sagath gelten bezüglich der Völkerboni und Jugendentwicklung als "Talatherim (Wainrider)". Die Sagath sind ein nomadisch bis halbnomadisch lebendes Volk, das nördlich und nordwestliche des Meeres von Rhûn lebt. Sie sind die Erzfeinde der Nordmenschen von Rhovanion und Rhûn und manche ihrer Clans dienen dem Reich von Angmar. Übersichtskarte: Siedlungsgebiete Vorteile:
Occupational Everyman Restricted LogathRMSS: Logath gelten bezüglich der Völkerboni und Jugendentwicklung als "Talatherim (Wainrider)". Das Volk der Logath ist im 17. Jahrhundert des Dritten Zeitalters schon viel seßhafter als seine Brudervölker. Die meisten Logath sind halbnomadisch oder seßhaft und leben als nördliche Nachbarn der Dorwinrim mit diesem Volk größtenteils in Frieden. Die Logath haben in der jüngeren Vergangenheit sehr von den Handelsbeziehungen mit den Dorwinrim profitiert. Dennoch haben sie ihre Wurzeln nicht vergessen und sind fantastische Reiter. Übersichtskarte: Siedlungsgebiete Vorteile:
Occupational Everyman Restricted VariagRMSS: Variag gelten bezüglich der Völkerboni als "Talatherim" und haben ihre eigene Spalte in der Tabelle Jugendentwicklung. Die Variag sind ein brutales Steppenvolk, das südöstlich und östlich von Mordor lebt. Im 17. Jahrhundert hat ihr Imperium einige große Rückschläge erlitten - die Große Pest und Aufstände der Nuriags und mancher Nurniags haben sehr an den Kräften des Variag-Imperiums gezehrt. Die Variag sind dafür bekannt, dass sie ein menschliches Leben gering schätzen und alle ihre Ziele - ob politisch oder ökonomisch - gerne mit roher Gewalt zu erreichen pflegen. Es wird gesagt, dass sie ihre Sklaven immer brutal behandeln und oft zu ihrem Vergnügen in Gruben stoßen, wo sie gegen wilde Tiere kämpfen müssen. Ein blutiger Spaß, der meist mit dem grauenhaften Tod des jeweiligen Sklaven endet. Übersichtskarte: Siedlungsgebiete Geschichte im Dritten ZeitalterDas Khaganat von Khand entstand mit den Eroberungen von Uvatha Achef, der im Jahr 1100 Khurdriag Uonid Irbo erschlug und sich selbst zum König (Khurdriag) von Khand proklamierte. Dieses Datum gilt als das Geburtsjahr des neuen Variag-Reichs. In den folgenden Jahren gewann Uvatha im Bürgerkrieg die Oberhand und konnte die rivalisierenden Fraktionen der Variag größtenteils unter seinem Kommando vereinen. Jahrzehntelang führte Khurdriag Uvatha eine unzählige Zahl von Kriegen gegen seine Nachbarvölker: die Nurniags, Nuriags, Haruze, Chey und andere Völker, deren Namen nicht überliefert wurden. In seinem ungewöhnlich langen Leben, das die meisten in das Reich der Mythen einordnen und worin andere eine Verwandtschaft Uvathas mit den Schwarzen Númenorern sehen wollen, transformiert Uvatha die Variag-Kultur grundsätzlich. Von einem weitgehend halbnomadisch lebenden Steppenvolk formt er sie zu einer streng hierarchisch gegliederten Kastengesellschaft, an deren Spitze die Kriegerkaste und die Kaste der Priesterinnen stehen, und deren wirtschaftliches Fundament eine ausgedehnte Sklavenhaltung ist. Im Jahre 1260 übergab Uvatha die Macht an seinen Nachfolger Nomid Achef und wurde von keinem lebenden Menschen mehr gesehen. In den folgenden Jahrhunderten führte die Achef-Dynastie das Werk von Uvatha Achef fort. Höhepunkt war die Eroberung des fernen Lands Relmether, bei dem Brodvaga Achef angeblich 30.000 Sklaven nahm, die größtenteils für das Menschenopfer an die Götter gedacht waren. Mitte des 15. Jahrhunderts erobern die Armeen von Khand das Haruze-Königreich Lurmsakun. Zugleich erweitert Khand seinen Einfluss im Norden rund um das Meer von Rhûn. Das Khaganat Khand erreicht seine größte Ausdehnung. Die folgenden knapp 200 Jahre bis zur Großen Pest werden als das "Zweite Goldene Zeitalter" der Variags bekannt. Die Legende besagt, dass es im Zweiten Zeitalter ein tausendjähriges Variag-Reich gab, das in der Mythologie das "Erste Goldene Zeitalter" genannt wird. 1479/80 ist ein entscheidendes Datum für die Menschen von Harnendor. In jenem Jahr kann Taskrel Jusan von Amrûn die eindringenden Variag-Horden aus dem Haruze-Reich Pezarsan vertreiben. Doch zehn Jahre später kann Emig Cosrah das Reich Pezarsan in einem Aufstand gegen Taskrel Jusan vereinen. Er kann in den Jahren 1490-1508 Lurmsakun von der Variag-Herrschaft befreien und schließlich auch Amrûn einnehmen. Den Variags unter Uvatha II. Achef gelingt es nicht, die neu entstandene Haruze-Dynastie der Cosrah zurückzudrängen. 1535-1549 kann Temer Cosrah große Teile von Chelkar unter seiner Herrschaft einen. Die Variags unter Uvatha II. Achef gebieten Temer Cosrah dem Eroberer jedoch Einhalt. In den folgenden 50 Jahren können sich die Variags wieder in Lurmsakun festsetzen. 1613-1622 findet der Befreiungskrieg einer Haruze-Allianz aus Pezarsan statt, in dessen Gefolge Lurmsakun von den Variag wieder befreit wird. 1633 trifft die Große Pest als erstes Khand. Jeder vierte Einwohner fällt der Seuche zum Opfer. Es heißt, dass sich die Nuriags von Nurad in jener Zeit in einer großen Rebellion aus dem Imperium von Khand herauslösen. Zudem ist das Khaganat von Khand durch innere Rivalitäten bedroht. Khurdriag Ovag Ito, König von Khand, beginnt 1634 mit der Rückeroberung von Nurad. Er stirbt jedoch an der Seuche. Es folgen zwei Jahre des Bürgerkriegs, bis Ovatha Ito seines Vaters Thron 1636 fordert und besteigt. Er setzt die Militärkampagne gegen die Nuriags von Nurad in den folgenden Jahren fort. 1640 beginnt eine große Säuberung des Khaganats von inneren Feinden und im Namen von Ovatha Ito. Ein Jahr später setzt Ovatha Ito seinen Feldzug mit noch größerer Schärfe in Chey Sart fort. Es wird von Flüssen von Blut gesprochen, die in jenem Land vergossen werden. 1643 beginnt Ovatha Ito seinen großen Feldzug gegen die Ahar Nationen in Zentral-Endor. Vorteile:
Occupational Everyman Restricted NurniagRMSS: Nurniag gelten bezüglich der Völkerboni und Jugendentwicklung als "Talatherim (Easterling) Die Nurniag sind ein Volk von Sklaven und Nachfahren von Sklaven, das im südlichen Teil von Mordor lebt. Die im 17. Jahrhundert des Dritten Zeitalters in Nurn lebenden Menschen werden von den Variags, den Orks und noch dunkleren Wesen, die seit kurzem wieder in Mordor hausen, unterdrückt und ausgebeutet. Fast alle Nurniag sind seßhaft und müssen rund um das salzige Meer von Nurn Getreide und Nahrungsmittel für die Variags von Khand und die Orks von Mordor anbauen. Die meisten Siedlungen werden von Variag-Stadthaltern beherrscht, andere sind formal selbständig, aber müssen hohen Tribut an die Orks von Mordor in Form von Sklaven und Nahrungsmitteln entrichten. Viele Nurniag sind in den vergangenen Jahrhunderten des Elends ihres Volks in Mordor überdrüssig geworden und haben ihr Glück jenseits von Mordor versucht. Manche siedelten südlich des Schattengebirges in Nah-Harad, wobei sich viele hier jedoch dunklen Kulten anschlossen. Andere verdingten sich als Söldner in den Armeen von Gondor und Umbar, Haruzan, Chelkar, Lurmsakun und sogar der Chy. Die vorherrschende Religion der Nurniags ist Ausdruck des Leidens dieses Volks. Einem Pantheon grausamer Götter, denen ständig Opfer erbracht werden müssen, steht die Hoffnung auf bessere Zeiten gegenüber, die sich im Lichtgott manifestiert, der jedoch von den grausamen Göttern der Finsternis gefangen gehalten wird. Viele Nurniags glauben, dass es ihre Aufgabe ist, die dunklen Götter durch Opfergaben - und seien es auch grausame Menschenopfer - zu beschwichtigen, damit sie den versklavten Lichtgott, den sie als Geisel halten, nicht töten. Sie glauben, dass der Lichtgott sich eines Tages befreien kann, die Götter der Dunkelheit besiegen wird und dann das Leid des Volks der Nurniags ein Ende finden wird. Doch bis dahin müssen sie kooperieren. Übersichtskarte: Siedlungsgebiete Vorteile:
Occupational Everyman Restricted AsdriagRMSS: Asdriag gelten bezüglich der Völkerboni und Jugendentwicklung als "Talatherim (Easterling) Die Asdriag sind eine Föderation von neun Ostling-Stämmen, die sich bedrängt von den feindseligen Variags und anderen zahlenmäßig überlegenen Völkern an der Nordflanke des Schattengebirges niedergelassen haben. Die Asdriag führen ein einfaches Leben als Jäger, Viehzüchter und Sammler und müssen zur Sicherung ihrer Lebensgrundlage immer wieder auf bewaffnete Raubüberfälle gegen ihre Nachbarn die Nordmenschen zurückgreifen. Die Asdriag leben in dunklen, gedrungenen Langhäusern, die in befestigten Dörfern auf Hügeln errichtet werden. Übersichtskarte: Siedlungsgebiete Vorteile:
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