--- Stand: 25. Juli 2004 ---

Schauplätze in Mittelerde: Chelkar

Kräfte und Mächte

Tarb Haroz do’Dandar, Prinz von Gizar

Haroz do’Dandar (*1580)
Haruze, Seher
Stufe - 16 Treffer - 94
Panzerung - AT14
Defensivbonus - 35/70 (+15 Kettenhemd; +10 Schild)
Bewegung & Manöver -
(-5)
Offensivboni:
Kurzschwert +100

Magiebereich:
Mentalmagie

Besondere Gegenstände:
  • rot-goldene Kettenrüstung +15
  • +10 Schild

Spruchlisten:
10 Spruchlisten, Pad Turbeth

Eigenschaften:
Ag91/Co92/Me99/Re88/SD
91/Em93/In91/Pr95/Qu91/
St79/Ap91

Haroz ist ein westlich orientierter Mann, der erkannt zu haben glaubt, dass Gondor als einzige Macht den Haruze lang andauernde Stabilität und Frieden bringen kann. Haroz wurde als “Geisel” am Hof von Osgiliath erzogen und kennt Prinz Elatar und Gouverneur Pallas schon sein halbes Leben lang. Im Jahre 1613 kehrte er an den Hof von Gizar zurück und drei Jahre später übernahm er die Regierung von seinem Vater Dandar do’Dandar.

Haroz ist gebildet und kennt sich gut mit der Geschichte Gondors und der Haruze gleichermaßen aus. Er hätte sich Zeit seines Lebens gerne weiterhin den Künsten und der Wissenschaft verschrieben, doch die kalte Machtpolitik und die aggressive Bedrohung durch die Rivalen seines kleinen Landes ließen ihm diese Freiheit nicht.

Haroz do’Dandar hat zwei Zwillingssöhne, Tarkim do’Haroz und Turas do’Haroz, die sich sehr unähnlich sind. Während Tarkim weitgehend ähnliche Ansichten hat wie sein Vater, verfolgt Turas einen gondor-feindlicheren Kurs. Turas möchte sein Fürstentum nicht an Gondor “verkauft” sehen. Tarkin und Turas haben sich bereits vor Jahren hinter dem Rücken ihres Vaters zerstritten, und obwohl sich Haroz dieser schwelenden Feindschaft bewußt ist, hofft er doch immer noch auf einen Ausgleich. Er sieht jedoch mit Gram und größter Sorge dem Tage seines Todes entgegen (er ist im Jahre 1645 bereits 65 Jahre alt), an dem die Erbfolge - obwohl offiziell auf Tarkim, den älteren festgelegt - zu einer Katastrophe für Gizar führen könnte.

Tarkim do’Haroz

Tarkim ist der offizielle Thronfolger von Haroz do’Dandar, dem Prinzen von Gizar. Tarkim würde sich mit Gondor verbünden, wenn Gondor ihm gute Konditionen bieten könnte.

Turas do’Haroz

Turas ist der um wenige Minuten jüngere Zwillingsbruder von Tarkim. Er ist Gondor gegenüber nicht feindselig eingestellt, jedoch auch nicht sonderlich freundlich. Dies hat ihm mehr Verbündete in Chelkar eingebracht als seinem unpopuläreren älteren Bruder.

Sihad Olmesh do'Barak von Kupsha

Olmesh do'Barak ist der Herrscher von Kuphsa. Er unterhält einen Stall mit einigen Pferden und organisiert die Verteidigung der Region. Olmesh ist seit dem Ende der Tarkuinenkriege unabhängig. Zuvor war er ein Gefolgsmann des Tarb der Sonnenfestung von Belkhor.

Olmesh ist ein mißtrauischer Mensch, der angeblich wenig für die Gondorianer übrig hat. Um in den heutigen stürmischen Zeiten zu überleben muss er in alle Richtungen kompromißbereit sein. Wirtschaftlich abhängig ist sein Kupsha hauptsächlich von Oud Ilaz im Süden, wohin die Menschen von Kupsha Tonwaren aller Art und Holzprodukte verkaufen.

Tarb Yildriam do'Yanek

Yildriam ist ein vergnügungssüchtiger Liebhaber von Pferderennen, der aber seine exponierte Stellung zwischen Gondor, Amrûn und Chelkar durch geschickte Diplomatie sichern und verteidigen muss. Gerade die Steinkönige von Amrûn haben in der Vergangenheit nicht selten danach getrachtet, Oud Ilaz ihrem Reich einzuverleiben. Yildriam versucht diese Einflußnahmen durch eine geschickte Ausbalancierung mit den Interessen Gondors und Chelkars zu unterbinden. Wechselnde diplomatische Bündnisse sind daher sein beliebtestes politisches Rezept.

Gazetteer

Gizar

Ökonomie: 11.000 Einwohner ...

Politische Struktur: ...

Korb Chelkar

Ökonomie: Hauptexportgut ist Glas, das aus dem im westlichen Kres Lugal stammendem berühmten feinen Sand gefertigt wird. Ansonsten könnte sich eine so große Stadt wie Korb Chelkar mit ihren 5.000 Einwohnern hier kaum halten. Das Glas von Korb Chelkar wird hauptsächlich nach Amrûn geliefert, aber viele besser situierte Bürger der Städte entlang des Harnen, des Ode Tesar und des Ode Auchel verwenden Glas aus Korb Chelkar als Statussymbol.

Unterhaltung und öffentliches Leben: Die Menschen von Korb Chelkar sind für ihre Ernsthaftigkeit und Humorlosigkeit bekannt. Zu einem guten Teil ist dafür sicherlich die schwierige Stellung der Stadt am Rande des Siedlungsgebiets der grimmigen Lugalim-Stämme verantwortlich. Die Lugalim sind für ihre Ruchlosigkeit und ihre Fremdenfeindlichkeit bekannt, und sie dienen grausamen Göttern. Auf die Menschen von Korb Chelkar hat dies in gewisser Weise abgefärbt. Im wirtschaftlichen Sinne dominiert die Glasfertigung das Stadtbild, aber im öffentlichen Leben dominiert die Religion. Zahlreiche Tempel und Schreine prägen das Stadtbild und die Geistlichkeit der Bewohner dieser Stadt läßt eine ausschweifende Lebensart der Menschen kaum zu. Insbesondere nach der Großen Pest und den Tarkuinenkriegen, die von den Priestern von Korb Chelkar als göttliche Strafen gedeutet wurden, gilt dieser Grundsatz umso mehr.

Kupsha

Ökonomie: Kuspha ist ein kleiner befestigter Marktflecken mit wenig mehr als 1.000 Einwohnern. Seine Wirtschaft beruht maßgeblich auf der Förderung, Verarbeitung und Verbreitung von Lehm- und Tonwaren wie Töpfen, Schalen und Krügen. Zudem gibt es aufgrund der Nähe einiger seit Jahrhunderten sorgsam kultivierten Wäldern eine relativ bedeutende Holzverarbeitung. Die Holzprodukte oder das Rohholz wird zumeist mit flachen Flößen über den Ode Tesar bis nach Oud Ilaz verschifft. Davon abgesehen ist Kupsha ein Marktflecken für die Haruze-Hirten (die urdwan) und die wenigen Bauern der Region.

Politische Struktur: Kupsha ist unter der Kontrolle des sihad Olmesh do'Barak, einem adligen Haruze, der bis zum Ende der Tarkuinenkriege im Gefolge des tarb der Sonnenfestung von Belkhor diente. Olmesh unterhält einen Pferdestall und organisiert die Verteidigung und das Marktleben der Region. Er ist seit dem Ende der Tarkuinenkriege formal unabhängig, aufgrund der schwierigen Lage Kupshas jedoch wirtschaftlich abhängig von Oud Ilaz und militärisch immer auf der Suche nach machtvollen Verbündeten.

Oud Ilaz

Ökonomie: Oud Ilaz ist eine ziemlich bedeutende Marktstadt mit ca. 7.500 Einwohnern (90% Haruze, 10% andere wie Gondorianer und Nurniags) am Zusammenfluß des Ode Tesar mit dem Harnen. Ein Großteil des Handelsverkehrs aus und nach Chelkar wird über die Anlegestege und Lagerhäuser von Oud Ilaz abgewickelt. Nach Oud Ilaz fließen Waren aus Kupsha, Neledhnín/Shalaz-haim, Imlad Carnen, Amrûn und Korb Chelkar. Haupthandelswaren aus Oud Ilaz sind Olivenöl, Zitronen, Orangen und Pferde. Das Olivenöl wird in großen Gutshöfen in den Flußtälern des Harnen und des Ode Tesar gewonnen. Die Straßen aus und nach Oud Ilaz sind normalerweise von reichen, farbenfrohen Obstgärten hinter niedrigen Steinmauern gesäumt, und die Flußufer sind von großen Getreidefeldern gesäumt. Die jährlichen Überschwemmungen durch den anschwellenden Harnen sind Anlass für ein großes Erntedankfest der Bewohner von Oud Ilaz, die zu dieser Gelegenheit ihren Göttern Opfer darbringen und die Gaben der Natur durch fröhliche Feste und Wettbewerbe feiern.

Politische Struktur: Tarb Yildriam do'Yanek, der Prinz von Oud Ilaz, nimmt eine bedeutende Stellung am Schnittpunkt zwischen Gondor, Chelkar und Amrûn ein. Zwar steht seine Stadt immer im Schatten des prachtvollen Amrûn, doch da Oud Ilaz die wichtigste Zwischenstation zwischen Amrûn, Gondor und Chelkar darstellt, machen die Ilazianer gute Geschäfte jeglicher Art. Ihre exponierte Stellung am Zusammenfluß von Ode Tesar und Harnen sowie auf der wichtigen Handelsstraße Rak Chelkar hat den Bewohnern von Oud Ilaz in der Vergangenheit immer wieder genützt und geschadet. Der Nutzen besteht in dem Handel, der Schaden in den Begehrlichkeiten der Nachbarn aus Chelkar und Haruzan. Oud Ilaz unterhält diplomatische Beziehungen zu Gondor, mit dem es sich gut gestellt hat, und mit den Tarbs von Chelkar, deren nächste Städte Korb Chelkar und Deshgar sind.

Tarb Yildriam ist zudem bekannt für seine Pferdezucht. Pferde sind ein kostbares Gut in dieser Region. Besonderes Interesse wecken die Pferderennen, die der Tarb regelmäßig zu Marktfesten veranstalten läßt. Er unterhält einige Reiter, die zugleich in seiner Leibgarde dienen. Diese "Feuerreiter" sind die Elite seiner Armee und bekleiden allesamt den Rang eines Sihab. Sie wurden für ihre Siege in der Reitarena reich mit Ländereien und Gold belohnt.

Unterhaltung und öffentliches Leben: Die Pferderennen von Oud Ilaz locken von weit her Abenteurer und Glücksritter an. Begleitet werden diese Spektakel von Gelagen und Feierlichkeiten aller Art. In Oud Ilaz gibt es zudem Tempel verschiedener Gottheiten der Haruze, so z.B. Ladnocas, der Göttin des Mondes. Religiöse Festivitäten sind ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in Oud Ilaz.

Beziehungen zu Gondor: Direkt auf der anderen Seite des Harnen steht am Rande einer tiefen Schlucht die gondorianische Festung Barad Ilaz, in der Hir Eklet eine kleine Garnison von zwanzig Soldaten unterhält, die den örtlichen Schmuggel bekämpfen und die Haruze von Oud Ilaz unter Beobachtung halten sollen. Ein gondorianischer Gesandter sitzt am Hofe des Tarbs von Oud Ilaz und sorgt für den nötigen diplomatischen Austausch.