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	<title>Die Wurst im Treibhaus</title>
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	<description>Sehen lernen im Informationszeitalter</description>
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		<title>Muse &#8211; The Resistance</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich höre mich gerade nebenher per YouTube-Playlist in das neue Muse-Album &#8220;The Resistance&#8221; ein und fühle mich als alter Queen-Fanatiker massivst getriggert! Wenn im gleichnamigen Titelsong plötzlich der Hintergrund-Chor &#8220;He could be wrong, could be wrong&#8221; schmettert, dann ist das einfach purer Queen-Bombast. Wow! 

&#8220;Undisclosed Desires&#8221; finde ich im Gegensatz zu manchen Muse-Fans gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich höre mich gerade nebenher per YouTube-Playlist in das neue Muse-Album &#8220;The Resistance&#8221; ein und fühle mich als alter Queen-Fanatiker massivst getriggert! Wenn im gleichnamigen Titelsong plötzlich der Hintergrund-Chor &#8220;He could be wrong, could be wrong&#8221; schmettert, dann ist das einfach purer Queen-Bombast. Wow! </p>
<p><a href="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/l_200_197_E5D83CAA-70B4-4767-9B1B-FFD24F0E7579.jpeg"><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/l_200_197_E5D83CAA-70B4-4767-9B1B-FFD24F0E7579.jpeg" alt="" width="200" height="197" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p>&#8220;Undisclosed Desires&#8221; finde ich im Gegensatz zu manchen Muse-Fans gar nicht schlecht. Ich finde, dass sie damit ihr musikalisches Repertoire erweitern. Der Song erinnert mich vom Sound her im positiven Sinne an eine wilde Mischung aus &#8220;Annie Lennox&#8221; und &#8220;The Cure&#8221; und gar nicht so sehr an &#8220;Beyonce&#8221; und vergleichbare gegenwärtige Entwicklungen. Ähnlich sehe ich es beim ersten Song &#8220;Uprising&#8221;, den ich vom Text her den Verschwörungstheoretikern dieser Welt anempfehlen möchte. </p>
<p>&#8220;United States of Eurasia&#8221; – was für ein verrückter Song! Das kann man ja eigentlich nur lieben! Abwechslungsreich und phantasievoll; vor meinem inneren Auge entfalten sich hollywoodreife Szenen, die sich zu einer wilden Mischung aus &#8220;Lawrence von Arabien&#8221;, &#8220;Liebe und Krieg&#8221; und ähnlichen europäisch angehauchten Monumentalschinken vereinen. </p>
<p>&#8220;Unnatural Selection&#8221; ist überirdisch. Wie kann man nur so fette Musik machen? Kirchenorgel und dann diese dumpfen, hämmernden Gitarrensounds. Einige äußerst eingängige Melodien und Rhythmen, ansonsten melodisch abwechslungsreich und voller Einfälle und Tempiwechsel. Stark! Ich verstehe nicht, dass manche das zu anstrengend finden. </p>
<p>Die Symphonie (Exogenesis, Part I &#8211; III) ist auch sehr wahnsinnig. Mir fehlt aber jede klassische Vorbildung, um auch nur ansatzweise beurteilen zu können, ob hier klassische Musik lediglich oberflächlich simuliert und geplündert, oder ob ihre Elemente aufgegriffen, verarbeitet, variiert und kongenial verpopmusiziert werden. Mir gefällt das jedenfalls sehr gut, und dabei fällt mir ein, dass ich mal wieder sehr laut &#8220;Bohemian Rhapsody&#8221; hören muss. </p>
<p>Die anderen Songs bleiben mir im ersten Durchgang noch nicht so im Ohr hängen, obwohl auf einigen Songs weitere kleine Queen-Reminiszenzen aufzufinden sind und vieles sakral, bombastisch oder auch einfach soundtrackartig klingt und somit durchaus Ohrwurmpotenzial aufweist. </p>
<p>Mir kommen aber in manchen Momenten auch Zweifel. Klar, Muse waren schon immer überschwänglich, haben sich musikalisch verschwendet und lieber drei Lagen zu viel aufgetragen als eine zu wenig. Das war aber meiner Meinung nach stets vollkommen okay, weil die Kompositionen so rauschartig, abwegig und schlichtweg lang waren, dass man ihnen nicht ernsthaft vorwerfen konnte, primär für das Radio oder das Musikfernsehen produziert zu haben. Das steht in manchen Songs jetzt auf des Messers Schneide. Werden sie künftig noch kürzer und noch poppiger, dann haben sie die Schwelle zur Beliebigkeit überschritten und biedern sich zu sehr an. </p>
<p>Ich habe in den letzten Jahren selten ein Album gehört, das mich auf Anhieb so angesprochen hat. Das ist leider ein Indiz dafür, dass es plakativ und oberflächlich ist. Andererseits fand ich Muse auch vorher schon toll. Die Qualitätsfrage wird also wohl nur im Langzeittest beantwortet.</p>
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		<title>Abenteuer in Mittelerde</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftsspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade auf der Spiel 09 in Essen gesehen:

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade auf der Spiel 09 in Essen gesehen:</p>
<p><a href="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/p_1600_1200_1089DE17-E970-4B81-A818-6D11846991A3.jpeg"><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/p_1600_1200_1089DE17-E970-4B81-A818-6D11846991A3.jpeg" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>So sehen Sieger aus&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 22:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[EffZeh]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p> <img src='http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/l_1600_1200_9C103F17-E880-4472-B217-5B253C35D056.jpeg"><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/l_1600_1200_9C103F17-E880-4472-B217-5B253C35D056.jpeg" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>Roter Stuhl</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 18:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Uh, gerade fiel mir das gestrige Knieschussmarketing des Tages in Form eines TV-Werbespots wieder ein. Es ging um die XXXL-Möbelhäuser. Es handelt sich wohl um eine überregionale Kette. Und die haben ein Logo oder Wiedererkennungszeichen, das rot und groß auf diesem Foto zu sehen ist: 
 
Für die Werbung haben sie einen Slogan entwickelt, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uh, gerade fiel mir das gestrige Knieschussmarketing des Tages in Form eines TV-Werbespots wieder ein. Es ging um die XXXL-Möbelhäuser. Es handelt sich wohl um eine überregionale Kette. Und die haben ein Logo oder Wiedererkennungszeichen, das rot und groß auf diesem Foto zu sehen ist: </p>
<p><img src="http://marcusseidel.com/gallery/gallery/Fun/marketing_nachhinten_xxxl.png" width=100%> </p>
<p>Für die Werbung haben sie einen Slogan entwickelt, und der lautet: </p>
<p><strong>Die mit dem roten Stuhl!</strong></p>
<p>Das ist natürlich hart. </p>
<p>LukesLog.de schreibt dazu treffenderweise: </p>
<blockquote><p>
Ich sehe ja nicht mehr viel deutsches Fernsehen, und noch weniger Werbung, und so wurde ich heute gnadenlos von einer Werbung überrumpelt, die, wenn ich mich recht entsinne, einen Baumarkt bewirbt. Der Werbespruch ist “Die mit dem roten Stuhl”. Es mag reichlich kindisch sein, aber ich hab mich nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Wie kann man sowas nur zum Werbespruch machen. Ist übrigens, so sagt ein Mediziner-Forum, ein Anzeichen für eventuelle geplatzte Hämorriden.</p></blockquote>
<p>Na wenn das kein Marketing ist, das nach hinten losging, dann weiß ich es auch nicht mehr.</p>
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		<title>Ralf Dahrendorf: Über Grenzen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 22:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kürzlich verstorbene Lord hat 2005 seine Autobiographie veröffentlicht, die nicht kurz und knackig, sondern auch methodologisch interessant gelungen ist. Davon überzeugt, dass ein Lebenslauf keinem festgefügten Plan folgt, hat er seine Autobiographie nicht als zielgerichtete, Sinn stiftende Erzählung konstruiert, sondern als Sammlung unterschiedlicher, in seiner Biographie begründeter Lebensentwürfe, die sich von seinem 28. Lebensjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody"><img style="float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" onclick="javascript:if(this.orgwidth /&gt; 700)window.open('http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CTBSGD65L._SL500_AA240_.jpg','', 'scrollbars=1,toolbar=0,resizable=1,menubar=0,directories=0,status=0')" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CTBSGD65L._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /></span><span class="postbody">Der kürzlich verstorbene Lord hat 2005 seine Autobiographie veröffentlicht, die nicht kurz und knackig, sondern auch methodologisch interessant gelungen ist. Davon überzeugt, dass ein Lebenslauf keinem festgefügten Plan folgt, hat er seine Autobiographie nicht als zielgerichtete, Sinn stiftende Erzählung konstruiert, sondern als Sammlung unterschiedlicher, in seiner Biographie begründeter Lebensentwürfe, die sich von seinem 28. Lebensjahr aus zeitstrahlartig in die Zukunft entwickeln. Warum das 28. Lebensjahr? Dies war das Jahr seiner Habilitation (!), nach der er seine Karriere als Gelehrter, Journalist, Politiker, Diplomat und weiß der Teufel was nicht alles startete. </span></p>
<p>Ich habe wohl selten von einem so bunten Lebenslauf gehört. Nicht nur, dass er im Nazi-Reich in den Dunstkreis jugendlich-rebellischer Widerstandsbemühungen geriet und dafür sogar mehrere Wochen lang (über Weihnachten 1944 bis Ende Januar 1945) in einem GeStaPo-Gefängnis landete. Nein, der Mann musste natürlich unbedingt auch noch vom Sprachgelehrten über die Soziologie zum Politiker werden, in den Bundestag einziehen, den allzu rebellischen 68ern in den Arsch treten, dann nach England auswandern, dort Staatsbürger und Leiter der London School of Economics werden, EG-Kommissar werden und schließlich von der Queen geadelt im House Of Lords sitzen. Meine Fräse, der Typ hatte es WIRKLICH drauf.</p>
<p>Wer mal eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch sucht, dem lege ich das knapp zweihundertseitige Büchlein ans Herz. Man lernt eine Menge über die Nazi-Zeit, den Widerstand, die Entstehung der Bundesrepublik und die skurrilen Lebensepisoden einer schillernden Persönlichkeit unserer Zeitgeschichte. Das Buch ist weit davon entfernt der Selbstbeweihräucherung Dahrendorfs zu dienen. Die Parteilichkeit und Subjektivität leugnet er nicht. Aber es liest sich erfrischend abgeklärt und hinreichend distanziert.</p>
<p>Was ich aus der Lektüre mitgenommen habe ist, dass ich jetzt doch mal Karl Poppers &#8220;Die offene Gesellschaft und ihre Feinde&#8221; lesen muss. <img src="http://forum.tylers-kneipe.de/images/smiles/ja.gif" border="0" alt="Yes" /></p>
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		<title>Schöne Grüße aus Eckernförde</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 13:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/p_1600_1200_B101FA15-D7DB-4A98-B151-C439B9ACA24A.jpeg"><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/p_1600_1200_B101FA15-D7DB-4A98-B151-C439B9ACA24A.jpeg" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>Grüße aus Dürka-Dürkaheim</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 21:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute sind wir bei schönem Wetter durch das pitoreske Bad Dingenskirchen geschlendert:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sind wir bei schönem Wetter durch das pitoreske Bad Dingenskirchen geschlendert:</p>
<p><a href="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/l_1600_1200_3E08EFFB-EF9B-4524-BD2A-621582122201.jpeg"><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/l_1600_1200_3E08EFFB-EF9B-4524-BD2A-621582122201.jpeg" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>CSD in Köln</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 11:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist CSD-Parade in Köln und es ist der Teufel los.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist CSD-Parade in Köln und es ist der Teufel los.</p>
<p><a href="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/l_1600_1200_22165D29-04BB-4542-942A-73A158F06855.jpeg"><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/l_1600_1200_22165D29-04BB-4542-942A-73A158F06855.jpeg" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>Der letzte Kuss</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine bittersüße Tragikomödie mit Scrubs-Hauptdarsteller Zach Braff über die Widrigkeiten des Beziehungsalltags.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.marcusseidel.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/the_last_kiss.jpg" alt="The Last Kiss" title="The Last Kiss" width="283" height="400" class="alignleft size-full wp-image-183" />Michael (Zach Braff) und seine Freundin Jenna (Jacinda Barrett) führen eine wilde Ehe. Sie ist seit einigen Wochen schwanger und Michael bekommt Torschlusspanik, obwohl seine Beziehung eigentlich perfekt ist. Zusammen mit seinen Junggesellenkumpels lässt Michael es noch einmal so richtig krachen.</p>
<p>Klingt wie ein 08/15-Quarterlife-Crisis-Kumpelfilm? Ja, richtig. Aber ich war echt überrascht! Ich habe ohne über Informationen zu verfügen einen eher seichten Film über Endzwanziger im heiratsfähigen Alter erwartet. Stattdessen bekam ich ein einfühlsames Drama mit leicht komödiantischen Momenten über Menschen mit Beziehungsproblemen in unterschiedlichsten Lebenssituationen zu sehen.</p>
<p><span id="more-181"></span><br />
Ja, die Dramaturgie ist recht konventionell. Interessant wird der Film durch die Kompromisslosigkeit, mit der er das Thema aufgreift. Dem Zuschauer wird nichts vorgemacht, der Weichzeichner bleibt weg. Das ist für den Zuschauer auf der emotionalen Schiene teilweise ziemlich schmerzhaft mitanzusehen. Michael erliegt letztlich der Versuchung, sich mit einer jungen Studentin einzulassen, weil er das Gefühl hat in seinem Leben etwas zu verpassen. Der Seitensprung kommt aber erst zustande, nachdem er Jenna eine viel geringere Verfehlung gestanden und sie darauf äußerst aggressiv reagiert und ihn verbal bereits abserviert hat. Der Rest der Geschichte ist dann der Versuch der Aufarbeitung und der Reparatur, und das stellt sich weitaus schwieriger dar, als man zunächst orientiert an anderen Filmen mit ähnlichen Themen denken würde.</p>
<p>Die Beziehung von Jenna und Michael wird durch zwei oder drei weitere Beziehungen anderer Charaktere gespiegelt. Da wäre einerseits Michaels Kumpel Chris (Casey Affleck), der bereits einen einjährigen Sohn hat, und dessen Ehe auf der Kippe steht und letztlich an den Belastungen des Alltags zerbricht. Außerdem haben Jennas Eltern schwere Beziehungsprobleme nach 30 Jahren Ehe und mindestens einem Seitensprung von Jennas Mutter.</p>
<p>Letztlich bleibt der Eindruck zurück, dass eine Beziehung nur gelingen kann, wenn man weder sich selbst noch dem anderen etwas vorspielt und hart für das Beziehungsglück arbeitet. Trotz der vertraut scheinenden Dramaturgie nimmt der Film in vielen Details einen interessanten Verlauf. Klar, das ist alles nicht superinnovativ. Aber irgendwie schaffte der Film es mich zu fesseln. Den Unterschied zwischen einem durchwachsenen und einem guten Film machten für mich die Darsteller. Zach Braff wird für mich wohl ewig der Kerl aus Scrubs bleiben. Aber die Nebenrollen waren teilweise hervorragend besetzt. Blythe Danner spielt äußerst überzeugend Jennas Mutter Anna. Tom Wilkinson als Jennas Vater Stephen hat gegen Ende einen sehr eindrucksvollen Auftritt, als er Michael die Werte einer Ehe und die Notwendigkeit der Ehrlichkeit zu sich selbst und dem anderen nahe bringt.</p>
<p>Ich würde mal 7 von 10 nassen Strickdecken vergeben. </p>
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		<title>Scared the shit out of me</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 10:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade ging ein lauter Alarmton los, der über den Rhein zu uns herüberschallte. PANIK! Chemieunfall bei Bayer? Stehen die Raffinerien in Wesseling in Brand? Erneuter U-Bahn-Tunneleinsturz im gesamten Stadtgebiet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ging ein lauter Alarmton los, der über den Rhein zu uns herüberschallte. PANIK! Chemieunfall bei Bayer? Stehen die Raffinerien in Wesseling in Brand? Erneuter U-Bahn-Tunneleinsturz im gesamten Stadtgebiet?</p>
<p>Die Lösung:</p>
<blockquote><p>Der nächste Probealarm in Köln ist für Samstag, 4. Juli 2009, um 12 Uhr vorgesehen. Die Berufsfeuerwehr löst dann alle Sirenen im Kölner Stadtgebiet aus, derzeit sind dies 76 Anlagen.</p>
<p>Der Probealarm beginnt um 12 Uhr mit der Auslösung eines einminütigen Dauertons, der im Ernstfall &#8220;Entwarnung&#8221; bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall über eine Gefahrenlage informiert. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.</p>
<p>Die Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Die Berufsfeuerwehr kann sich bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von der Berufsfeuerwehr umgehend auch an das Programm von WDR 2.</p></blockquote>
<p>Meine Fräse! Ich hab keine Ahnung, was diese Töne bedeuten. Dabei sollen die mir doch das Leben retten.</p>
<p>So hat man sich wohl den Atomkrieg vorgestellt. 10-Minute-Warning. Eine Alarmsirene geht los, die Leute schalten ihre Radios ein und hören eine Stimme, die ihnen sagt, dass sie sich ganz ruhig verhalten und Türen und Fenster schließen, sowie sich auf den Boden legen sollen, und dann machts Rumms und alles ist vorbei.</p>
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